Kunststoffe sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken – und dennoch gehören sie zu den größten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Die weltweite Produktion steigt seit Jahren stetig an, und viele Kunststoffarten verbleiben über Generationen in der Umwelt. Selbst wenn Verpackungen und andere Produkte zerfallen, bleiben kleinste Kunststoffpartikel, sogenanntes Mikroplastik, langfristig erhalten und gelangen in Böden, Gewässer und Nahrungsketten.
Wie also lässt sich das Plastikproblem lösen? Diese Frage ist komplex und verlangt nach langfristigen, wissenschaftlich fundierten Ansätzen. Klar ist: Eine einfache Antwort gibt es nicht – doch es braucht neue Ideen, Materialien und Kreisläufe, um die Belastung für Mensch und Umwelt zu verringern.
Am Center for the Transformation of Chemistry (CTC) arbeiten Wissenschaftler:innen daran, genau solche Lösungen zu erforschen. Die Vision eines „Plastik 2.0“ umfasst Materialien, die die nötigen technischen Eigenschaften besitzen, großindustriell herstellbar sind und sich am Ende ihres Lebenszyklus vollständig zerlegen und wiederverwenden lassen – also echte Kreislauffähigkeit ermöglichen.
Im MDR‑Podcast „Die großen Fragen in 10 Minuten“ spricht CTC‑Gründungsdirektor Peter Seeberger mit Moderatorin Maike zum Hoff darüber, wie man Kunststoffe neu denken könnte. Sie diskutieren, welche innovativen Ansätze heute schon erforscht werden, welche Rolle neue Materialien spielen könnten und wie sich die weltweit entstandene Umweltverschmutzung durch Plastik langfristig reduzieren lässt – von Recyclingstrategien bis hin zu biologischen Verfahren.
Am CTC widmen sich unsere Themenbereiche zu erneuerbaren Rohstoffen und Recycling genau dieser Herausforderung.
Zur Podcast-Folge: Die Großen Fragen in 10 Minuten: Podcast in der ARD Audiothek

